18. August 2021

Gewohnheiten ändern - so klappt es!

Sicher hast du dir schonmal etwas vorgenommen, aber es einfach nicht durchziehen können. Wenn wir uns etwas vornehmen, heißt das nicht automatisch, dass wir es auch wirklich wollen. Darum fällt es uns dann auch so schwer den Vorsatz in die Tat umzusetzen. Vielleicht haben wir einen guten Ratschlag bekommen, oder jemand hat uns ans Herz gelegt, mal dieses oder jenes auszuprobieren. Im Prinzip ist das auch ein guter Anfang. Wenn wir allerdings ohne wirkliche innere Zustimmung handeln, werden wir dem Rat nur halbherzig folgen und nicht die Beständigkeit aufbringen dranzubleiben.

 

In diesem Artikel lernst du 5 Schritte kennen, mit denen du von vornherein die Weichen stellen kannst, um erfolgreich neue Gewohnheiten zu etablieren.

  1. Der wichtigste Punkt: Kenne dein WARUM. Spüre deine Motivation auf. Warum möchtest du etwas ändern? Am besten stellst du dir vor, wie es sich anfühlt und welche Benefits du hast, wenn du diese neue Gewohnheit etabliert hast. Dann sag aus ganzem Herzen "ja" zu deinem Vorsatz und notiere dir dein WARUM in ein paar konkreten Sätzen.
  2. WAS möchtest du etablieren? Benenne deinen Vorsatz so konkret und detailliert wie möglich. Es sollte eine eindeutige Handlungsanweisung sein. Also nicht allgemein “gesünder essen”, sondern “jeden Tag drei Portionen Gemüse essen“. Oder statt “mehr bewegen” lieber “zweimal pro Woche 30 Minuten Fahrrad fahren” usw.
  3. Plane das WANN? Als nächsten Schritt solltest du dir für die neue Aktivität feste Zeiten einplanen. Je konkreter die Zeitangabe ist, desto besser kannst du dranbleiben, weil es dir eine Struktur vorgibt. Und diese Zeit sollte nicht verhandelbar sein!
  4. Das WIE: Stelle dir vor, WIE du deine neue Gewohnheit durchführen willst und schaffe die absolut niedrigste Schwelle dafür. Wenn du Yoga machen möchtest, lass die Yogamatte bereits ausgerollt auf dich warten. Willst du Laufen gehen? Dann lege dir deine Sportsachen und Laufschuhe bereit. Ist dein Ziel, mehr Gemüse zu essen, dann sorge stets für einen Gemüsevorrat im Kühlschrank. Sei dir darüber im Klaren, dass schon eine winzige Hürde die Motivation überproportional schmälern kann – also mache es dir so leicht wie möglich.
  5. WELL DONEBelohne dich regelmäßig für deine Beständigkeit. Mache dir eine Wochen- oder Monatsliste und hake jeden absolvierten Tag ab. Setze dir Meilensteine in bestimmten Abständen, und gönne dir dann etwas Schönes, z.B. eine Massage oder ein besonderes Event.

 

 3 Tipps, um dich nicht zu überfordern:

  • Fange in kleinen Schritten an! 5 Minuten sind besser als keine, auch wenn es dir vielleicht anfänglich lächerlich vorkommt.
  • Vergiss das Alles-oder-nichts-Prinzip. Jeder Tag zählt. Bleib weiter dran, auch wenn du an einem Tag unterbrochen hast!
  • Halte dir vor Augen, dass du schon bei anderen Gelegenheiten erfolgreich eine neue Gewohnheit etablieren konntest - lerne von dir selbst.

 

Mit der Zeit – meist nach 2-3 Monaten überwiegend konsequenter Durchführung – sickert die Gewohnheit langsam so in dein Verhalten ein, dass sie Teil deines Alltags wird, sie wird zur Routine.

 

Eine Fastenauszeit ist eine ideale Gelegenheit den Reset-Knopf zu drücken und danach Neues zu beginnen. Du hast Zeit dich deiner Gewohnheiten bewusst zu werden, dir klar zu werden, wo es sich lohnt Veränderungen vorzunehmen und einen Plan zu machen. Wenn du anschließend in den Alltag zurückkehrst, wird es dir leicht fallen neue gesunde Routinen in deinem Leben zu verankern, denn jetzt hast du das richtige Mindset und gehst es endlich an.