Fasten-Guide: Was Sie rund um das Buchingerfasten wissen sollten

Bei Fastenfreund fasten Sie nach der bewährten und beliebten Methode von Dr. Otto Buchinger. Sie verfogt einen ganzheitlichen Ansatz, damit die Kur auch nachhaltig erfolgreich für den Fastenden ist.

1. Was ist Buchingerfasten?

 

(a) Fastenverpflegung:

Das Buchingerfasten ist eine niederkalorische Trinkkur, in der man während der Fastentage ausschließlich frisch zubereitete Obst-/Gemüsesäfte und klare Gemüsebrühen (rund 250 kcal pro Tag) zu sich nimmt. Darüber hinaus sollten viel stilles Wasser und aromatisiertes stilles Wasser, wie Ingwer-, Zitronen-, Minzwasser getrunken werden. Auch Mono-Kräutertess und Kräutertee-Mischungen, wie Basentee, Ayurvedischer Gewürztee, Kurkuma-Ingwer-Tee, Fenchel-Anis-Kümmel sind erlaubt bzw. unterstützen durch ihre heilende Wirkungen das Fasten. Am Tag sollte der Fastende so mindestens 2-3 Liter Flüssigkeit (abhängig Größe/Gewicht und körperlicher Aktivität) zu sich nehmen.

 

(b) Darmentleerung:

Zu Beginn des Fastens wird der Darm mit Hilfe eines Glaubersalz-Getränks gereinigt. Dies ist ein starkes Signal an den Körper auf den Fastenstoffwechsel umzustellen. Ein weiterer Vorteil: Wenn sich keine Essensreste mehr im Darm befinden, gibt es i.d.R. auch kein Hungergefühl mehr. Um die Darmentleerung auch während der Fastentage sicherzustellen, führt der Fastende regelmäßig Darmreinigungen mit Hilfe von Einläufen durch. Dadurch wird die Entgiftung über den Darm unterstützt und das Wohlbefinden verbessert.

 

(c) Fastenunterstützende Maßnahmen:

Feucht-warme Leberwickel: unterstützen unser Hauptentgifungsorgan, die Leber 

Trockenbürstenmassagen, Saunieren, Basische Fußbäder:  fördern die Entgiftung über die Haut

Kneippsche Anwendungen: stabilisieren den Kreislauf 

 

(b) Bewegung und Entspannung im Wechsel:

Wir starten den Tag mit einer 15-20 minütigen Morgenbewegung um den Kreislauf anzuregen. Nach dem Saft und der Tagesbesprechung geht es auf eine 3-4 stündige Wanderung. Am Nachmittag steht dann ausruhen und entspannen auf dem Programm. Dies ist die ideale Zeit für den Leberwickel.

 

(e)  Vorträge und Austausch in der Gruppe:

Am Abend gibt es Vorträge bzw. einen Film mit anschließendem Austausch rund um die Themen Bewegung, Entspannung und Achtsamkeit, Kostaufbau und Ernährung nach dem Fasten. Dies soll dazu anregen und motivieren nach der Fastenkur neue gesunde Gewohnheiten zu etablieren. Während der Fastenauszeit entwickelt der Fastende so einen Plan, wie es zuhause weitergehen soll.

 

2. Entlastungs-, Fasten- und Aufbautage - der optimale Dreiklang

Damit man gut ins Fasten kommt und die Fastenzeit optimal verläuft, d.h. möglichst wenig Befindlichkeitsstörungen, wie Kopfschmerzen auftauchen, ist es vorgesehen, dass man sich vor der Fastenauszeit auf das Fasten vorbereitet, d.h. 3-5 Entlastungstage durchführt. Es sollte auf leichte vegetarische Kost umgestellt werden und Genussmittel, wie Süßgkeiten, Alkohol und Kaffee sollten zuksessive heruntergefahren bzw. nicht mehr konsumiert werden. Achtung, besonders ein zu abrupter Koffeinentzug kann in den ersten beiden Tagen Kopfschmerzen verursachen! Auch zu viel Stress in dieser Zeit ist nicht förderlich. Mit Hilfe der Entlastungstage werden Körper und Geist langsam auf das Fasten eingestimmt. 

Genauso wichtig ist es, nach den Fastentagen mindestens drei Aufbautage durchzuführen, um den Körper langsam wieder ans Essen zu gewöhnen. In den Aufbautagen isst man überwiegend leicht verdauliche pflanzliche Gerichte, die mit Kräutern und Gewürze verfeinert werden. Salz sollte sparsam verwendet werden, Milchprodukte/-alternativen (Joghurt, Quark, Käse) in kleinen Mengen sind erlaubt. Genussmittel (Süßigkeiten, Alkohol) und Fleisch stehen weiterhin nicht auf dem Essensplan. Wer weiter abnehmen möchte, kann die Aufbautage ausdehnen und so problemlos (der Körper ist jetzt auf geringere Mengen und gesundes Essen eingestimmt) noch einige Kilo verlieren. 

 

3. Warum Fasten?

Es gibt vielfältige Gründe, warum sich Menschen zu einer Fastenauszeit bei Fastenfreund anmelden. Eine Motivation vieler Erstfaster ist, dass Sie Gewicht verlieren möchten, ihre Ernährung umstellen möchten und so ihr Wohlfühlgewicht erreichen und halten möchten. Das Fasten ist hierfür der perfekte Startschuss. Damit dies nachhaltig funktioniert, kommen viele regelmäßig ein Mal im Jahr zum Fasten. Sie richten sich dann wieder neu aus, entlasten den Körper, genießen es in der Natur zu sein und sich mit Gleichgesinnten auszutauschen.

Andere Teilnehmer kommen zum Fasten, um ihre Verdauungsstörungen zu verbessern. Sie möchten den Darm entlasten, ihr Immunsystem aktivieren und wieder mehr Energie und Wohlbefinden erreichen. 

Wieder andere leiden unter entzündlichen Erkrankungen, wie Arthrose, Rheuma, Neurodermitis, Schuppenflechte etc. und erreichen durch das Fasten i.d.R. eine deutliche Verbesserung ihrer Symptome

Auch Bluthochdruck und Stoffwechselstörungen, wie erhöhte Blutzuckerwerte, Insulinresistenz, Diabetes, erhöhte Blutfettwerte und eine Fettleber können durch Fasten reduziert oder geheilt werden.  

 Regelmäßiges Fasten stellt eine Maßnahme dar, mit der wir selbstwirksam unsere Gesundheit verbessern und bis ins hohe Alter erhalten können und ganz allgemein unser Befinden verbessern können.

 

4. Wer darf nicht fasten?

Gesunde Menschen können in einem angeleiteten Fastenkurs problemlos 5 bis 10 Tage nach der Methode von Dr. Otto Buchinger fasten. Nicht fasten sollten: Schwangere und Stillende, Personen mit Leber- und Nierenschwäche, mit Schilddrüsenüberfunktion oder einer Magersucht.

Sollten Sie auf kontrollbedürftige Arzneimittel angewiesen sein, lassen Sie sich von einem Arzt Ihres Vertrauens vorab beraten, denn Fasten kann die Wirkung von Medikamenten verändern. 

 

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